Fast drei Wochen am Stück habe ich es jetzt im beschaulichen
Kasungu ausgehalten um nach all dem Reisen ein wenig runter zu kommen.
Wie schon im letzten Eintrag angedeutet habe ich mich aber
keinen Tag lang genlangweilt.
Vor einer Woche waren wir dann also im Kasungu Nationalpark.
Till und Drew sind Samstags morgens mit dem MicroFlight von Drew zum Park rüber
geflogen. Judith, Esther, Brandon und ich sind im Auto bis zur Lodge im Park
gefahren. Dort angekommen wurden die Zelte aufgeschlagen und Brandons Geburtstagskuchen
angschnitten...
Ich muss wirklich sagen dass der Kasungu NP meine
Erwartungen Landschaftlich bei weitem übertroffen hat. Bisher hatten mir alle
davon abgeraten her zu kommen, umso überraschter war ich eine so hübsche Lodge
vor zu finden.
Außerdem zeigt der Park wie grün, bewaldet und dicht
bewachsen es eigentlich um Kasungu sein müsste. Durch die Nutzung von Holz als
Brennmaterial (Kochen, Heizen, Ziegel brennen) ist die Region um mein afrikanisches Zuhause weiträumig abgeholzt.
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| Truck Richtung Sunset |
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| Sunset mit Brandon, Esther, Till, Judith, ich |
Die Lodge wird momentan von einer Holländerin als
Volunteer-Projekt gemanaged. Nebenbei kümmert sich die passionierte
Tierschützerin auch um den Park. Gemeinsam mit zwei Volunteers aus den Niederlanden
und aus Frankreich versucht sie die reputation des Parks langsam wieder aufzubauen,
auch wenn es noch Jahre dauern wird, bis wieder vermehrt Touristen und
Einheimische die Region besuchen werden.
Auf dem über 2300 Quadratkilometer großen Gelände des Parks gibt es aufgrund jahrelanger Wilderei kaum noch Tiere. Die verbliebenen Elefanten
werden nun so gut es mit dem kleinen Budget und den hiesig ausgebildeten Rangern geht vor Wilderern geschützt. Außerdem gibt es neben
unzähligen Vögeln, Affen auch Hippos und Büffel.
Unter Umständen unterstütze ich den Park in den nächsten
Monaten auf Freiwilligenbasis ein wenig mit Webdesign und Onlinemarketing...
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| Reception |
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| US-Army Futter zum Testen |
Am Sonntag verbrachte ich dann einen ruhigen aber
interessanten Tag voller Gepräche und Projektideen mit Drew und den beiden
Volunteers aus dem Park, bis ich dann um 16 Uhr den Nationalpark mit Drew im
MicroFlight zurück Richtung Kasungu verließ.
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| Flieger fertig machen... |
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| Ich und Drew nach der Landung |
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| Mount Kasungu (wie ihr sehr es wird wieder Gelb) |
Unter der Woche trafen wir uns dann wieder zu Filmabenden,
Doppelkopf oder zum Kochen... Dienstags traf ich Jörn seit längerer Zeit wieder
dessen Urlaub am kommenden Montag endet.
Am Donnerstag ging es dann nach der Arbeit schon Richtung Lilongwe, da ich am
Freitag Vormittag einen Termin mit meiner Koordinatorin Renata hatte. Abends
bin ich mit Judith in gemeinsamen Erinnerungen an Awassa (Äthiopien) Äthiopisch
essen gegangen.
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| Mit Judith beim Äthiopier |
Freitags war ich dann einige Stunden bei CCODE (NGO), wo ich
bereits in meiner aller ersten Woche in Malawi Netzwerkprobleme analysieren
sollte. Abends ging es dann zu einem neuen Inder essen (bestes Indisch EVER –
sorry ans A1 in Mzuzu ;) ), danach via Diplomats ins Harrys feiern...
Am Samstag fuhren wir nachmittags gemeinsam in die
Botschafter-Residenz, um bei den Vorbereitungen zu seiner Veranstaltung zum
Championsleaguefinale zu helfen.
Großartiger Abend mit über 80 Leuten am Pool, vor der 4x5m
Leinwand, bei Weizenbier und Schnitzel. Nur der das Spiel hätte anders ausgehen
dürfen....
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| Lena, Phil, Susi, Nina und Jan |
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| Susi, Nina, Hendrik und Lena beim Botschafter |
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| 4x5m Leinwand in der Botschafterresidenz |
Nachts ging es dann noch auf die Fullmoon-Party in Kumbali-Village (hier waren wir in der ersten Woche Brunchen).
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| Feierei in Kumbali |
Am Sonntag Nachmittag ging es dann in der mit der
Mitfahrgelegenheit zurück nach Hause.
Am TTC versuche ich nun existierende Projekte zu Ende zu
führen und alles in den letzten anderthalb Monaten soweit möglich zu übergeben.















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