29.11.12

Kande Beach Paradies und ein bisschen Arbeit



Der November neigt sich dem Ende zu und der erste Term am TTC ist auch fast schon vorbei. Die Studenten schreiben momentan alle Examen (wenn man so an den Räumen vorbeiläuft fällt mir erst auf, dass es erst wenige Monate her ist, dass ich meine letzten Examen geschrieben habe :D ) und in einer Woche sind dann Ferien.
Am TTC versinke ich mehr und mehr in Arbeit und habe den Entschluss gefasst nun nachdem ich mir alles an Arbeit aufgebaut und herangeholt habe, etwas häufiger nein zu sagen. Der Entschluss stand am Montag Abend, nachdem ich mich Nachmittags mit höllischen Kopf und Gliederschmerzen (alles wieder gut jetzt) krank gemeldet hatte und ich um 17 Uhr den ersten Anruf erhielt ich müsse mal ins TTC man bräuchte nur einen Schlüssel. Gesagt getan. um 20 Uhr war ich dann wieder zuhause, nachdem ich erst Internet hier, dann da – und wenn ich grade schon dabei bin auch noch dort eben schnell einzurichten. Die Krönung war dann der nächste Anruf um 21 Uhr. Danach wusste ich, wenn ich jetzt nicht Nein sage...
Ich weiß was 24 Stunden Bereitschaft sind und bin froh hier in Malawi nicht beim Rettungsdienst zu arbeiten. Also N.E.I.N. :) :)
Das Netzwerk am TTC wächst und gedeiht, wenn auch langsam. Manchmal warte ich Tage darauf in ein Büro zu gelangen durch dass ein Kabel geführt werden muss, weil das halbe TTC ständig auf diversen Schulungen oder „im Feld“ zur Observation der Studenten im Praxisjahr sind.
Das Internet läuft am TTC mittlerweile halbwegs zuverlässig und nun ist der PC Raum der Lehrer immer brechend voll. Und wehe es funktioniert etwas nicht. Da sind die Ansprüche jetzt auf deutschem Niveau. Und im Prinzip muss sich doch auch alles in deutschen 5 Minuten erledigen lassen.... – nein – ;)
Außerdem sollen jetzt doch bitte auch alle privat PCs mal dringend repariert werden. Und von Vieren befreit sowieso. Bitte zügig! – nein –
Da gibt man 200.000 Kwacha für einen Laptop aus (500€), aber spart an einem Internetstick für 10.000 Kwacha (inklusive Guthaben). Man war doch sehr erstaunt, dass man für die Wartung Privater Laptops selber zuständig sei. (Gut, dass ich nicht auch noch Automechaniker bin :D ).
Insgesamt wachsen die Projekte am TTC aber erstaunlich gut. Die PC-Klassen lernen fleißig und das Netzwerk wird immer besser.


Letztes Wochenende waren wir wieder in Mzuzu und haben uns mit 11 Leuten eine super Zeit gemacht. Freitags waren wir wunderbar essen und feiern und nach einer entspannten Nacht bei Hassan (dem Pakistani) sind wir Samstags dann nach Kande Beach an den See gefahren. Ich kann nur sagen TRAUM. Wie im Paradies. Weißer Strand, blaues Wasser, eine Trauminsel einen Kilometer vom Strand, unzählige Hängematten über dem grünen Rasen gleich zwischen Strand und Bar überschattet von grünen Bäumen. Sonnendächer aus Stroh, ein Billardtisch, bequeme Sessel. Es war nicht überluxuriös, sondern einfach paradiesisch :) :)
So wurde Samstags fleißig gefeiert und Sonntag ein perfekter Strandtag verbracht. Ich schwamm mit ein paar Leuten zur Insel rüber, die anderen ließen sich mit einem Ruderboot hinterherfahren. Trauminsel – Fische – Felsen – Ciffjumping :)
Nachmittags ging es dann mit 8 Leuten im Auto wieder zurück (2 Stunden Fahrt mit 8 Leuten im 5 Personen PKW ist schon gediegen). Nach einer Dusche bei Hassan dann nochmal essen gehen und das Wochenende war geschafft :)


In Kasungu bin ich nun seit Montag vorübergehend alleine. Medina ist in Lilongwe und kommt am Donnerstag (heute) wieder und Jörn ist bis Freitag am TTC in Karonga.
Mal sehen was wir aus dem kommenden Wochenende machen... nach all dem „Reisestress“ der letzten Wochen überlege ich mal Samstag und Sonntag in Kasungu zu bleiben und mich und meinen Geldbeutel zu schonen, aber vielleicht ergibt sich ja auch was anderes.
Im Dezember steht dann wieder viel Reiserei an, aber dazu mehr wenn es soweit ist :)

Ich weiß gar nicht ob ich immer alles beschreibe was ihr wissen wollt. Also wenn es Fragen gibt was mein (Alltags-)Leben hier betrifft immer her damit. Ich weiß gar nicht mehr ob ich schon über Essen, Wohnen etc geschrieben habe :) .

23.11.12

Wochenende in Lilongwe




Ende November in Kasugu und es sind immer noch jeden Tag weit über 30 Grad. In der letzten Woche ging es am TTC im Prinzip ähnlich weiter wie schon die Woche zuvor: Es gibt viel zu tun. Momentan finde ich kaum Zeit mal nur eine halbe Stunde in meinem Büro zu sitzen. Der Hardwareunterricht am Dienstag war sehr nett und nun habe ich einen Studenten und 4 Dozenten des TTC als Schüler in meinem Advanced-PC Lesson.
Am Mittwoch ging es dann gleich nach dem Basic-Lesson zu Till und Judith, da die beiden ihre moskitofreie Terrasse eröffnet haben und es gab umwerfendes Essen vom Grill, Blätterteigtaschen mit Spinat und Feta und unzählige andere Leckereien. Ende der Woche sind wir dann ganz bequem mit Till und Judith nach Liongwe gefahren und haben es uns gut gehen lassen.
Mit ca 14 anderen Freiwilligen relaxten wir im Volunteerhaus, genossen die Restaurants und abends die Clubs Lilongwes. Gutes Wochenende zum abschalten :D
Sonntag ging es dann Nachmittags noch ins 4-Seasons wo wir mit ein paar Bier zu unglaublich gutem Jazz auf der Wiese das Wochenende ausklingen ließen.
Montags kam dann Jörn (unser Mentor) aus Kasungu und wir kauften für das TTC eine Menge PC und Netzwerkteile ein. Zwischendurch kam dann ein Laptop aus dem Auto weg... erster Diebstahl hier in Malawi. Nicht schön... Die Kamerabilder des überwachten Parkplatzes brachen uns auch nicht sehr viel weiter und so blieb nicht viel, als einen Report bei der Polizei zu machen.
Nachmittags ging es dann nach dem Lebensmitteleinkauf zurück nach Kasungu. Hier warteten wieder Wasser- und Stromausfall auf uns :D
Am TTC gibt es spätestens seit die neuen Teile gekauft sind richtig viel zu tun. :) So hab ich nun den gesamten Serverschrank auf Vordermann gebracht. Den zweiten Trakt der Administration verkabelt (60m Kabel, 15 neue Stecker, 10 neue Dosen) und werde in den nächsten Tagen dann wieder mit Konfigurationsarbeiten beschäftigt sein. Am Wochenende wird es dann nach Mzuzu gehen. Freiwillige treffen und an den See fahren.
Diesmal ist der Eintrag gar nicht so lang geworden. Aber so viele neue Geschichten gibt es momentan eben gar nicht :D

14.11.12

Projekte in Kasungu


Neue Bilder online.

Wieder ist eine Woche in Kasungu rum und ich kann sagen, dass langsam so etwas wie arbeitsalltag eingetreten ist. Allerdings waren die letzten Tage am TTC auch so vollgepackt wie selten und ich bin Abends doch erst immer spät zuhause.




Die letzte Woche begann Montags mit einigen Meetings bezüglich der Vorkommnisse am Movie-Night Freitag. Insbesondere Medinas unangenehmen Begegnung mit einigen Studenten sorgten bei den Verantwortlichen Jörn, Renata und dem Principal für Betroffenheit. Auch das Verhalten der Studenten während des Filmabends wurde nochmal durchgesprochen und wir haben im Grunde volle Unterstützung aller Verantwortlichen bekommen. Renata besuchte uns am Montag nochmal kurz auf dem Weg nach Mzuzu, holte den PC ab den ich am Wochenende fertig gemacht hatte und brachte uns eine Luftpumpe und einen Handfeger mit :) ! Und weil sie nun schon da war, traf sie sich eben gleich bezüglich der Vorkommnisse mit dem Pricipal! :)
Während ich auf das Ende von Renatas Meeting mit dem Principal gewartet habe, konnte ich eine herrliche Unterhaltung mit ihrem und einem anderen Fahrer über deutsche Straßen- und Verkehrsverhältnisse führen. Die Fahrer konnten kaum glauben, dass es automatische Blitzer gibt, deren Messung mit Foto gleich nach Hause geschickt wird.


Am Dienstag hatte ich dann meine wöchentliche Stunde mit dem Studenten – vorerst die Letzte zu zweit da es ab nächster Woche einen Kurs mit mehreren Teilnehmern geben wird.
Advanced Lesson
(Vorsitzender, Stellvertreter, Student)

Mitte der Woche ereilte mich in mitten der Erstellung einer Liste benötigter Teile die Meldung, dass das Internet bald wieder funktionieren sollte. Hey ho... nach 2 Monaten :D. Außerdem verlegte der TTC Handwerker das Netzwerkkabel in den inneren Trakt des TTC, sodass ich diesen nun auch nach und nach ans Netzwerk anbinden kann. Mittwochnachmittag waren dann doch Tatsächlich 14 Demo-Lehrer im Basic Lesson und ich konnte mit Medinas Unterstützung die ersten Grundzüge der Bedienung von Windows erklären. Am Donnerstag war ich dann den ganzen Tag damit beschäftigt das Internet ans Laufen zu bekommen und den Internet-Server weiter zu konfigurieren. Die Serverkonfiguration wird mich wohl noch die nächsten Wochen beschäftigen, bis dann alle nutzerspezifischen Einschränkungen und Befugnisse konfiguriert sind. Und um die Woche zu komplettieren fand am Freitag dann Tatsächlich das erste ITC-Komitee treffen statt. Heißt im Klartext: In den nächsten Meetings werden wir nach und nach Strukturen aufbauen, wie die Computer zu nutzen sind, Verantwortlichkeiten verteilen, Regeln aufstellen, Unterrichtsstrukturen erstellen und Aufgaben an Mitarbeiter binden. Im großen und ganzen verlief das Meeting auch sehr kooperativ, wenn auch langsam und nicht sehr effizient... aber ich bin schließlich in Malawi. Nur ein Mitglied des Komitees musste erst lernen, dass man Kollegen aussprechen lässt und nicht jeden Vorschlag torpediert. Trotzdem eine bereichernde Erfahrung zu lernen, wie man mit ignoranten und besserwisserischen Unsympathen im Team umgeht.
Insgesamt war das Meeting aber wirklich ein Schritt in die richtige Richtung und der Vorsitzende, sein Stellvertreter und auch einige andere Mitglieder sind wirklich sehr bemüht – ja fast schon engagiert.
Das Wochenende sollte dann sehr entspannt werden und ich hatte Zeit unseren Garten von jeglichem Laub zu befreien und zu pflegen. Neben zwei Einkäufen und der Reparatur eines Fahrrades ist dann auch nicht viel passiert. Samstag Abend haben wir uns zuhause Chickenburger mit Käse gegönnt und den Beamer angeschmissen.
Feierabend
Sonntags kamen nachmittags dann Judith und Till zum Grillen und wir ließen das sehr entspannte Wochenende sehr entspannt bei gutem Essen und Bier ausklingen.
Der gestrige Montag war dann auch gleich wieder so voll, dass ich keine Zeile in meinen Blog schreiben konnte und den ganzen Tag am TTC beschäftigt war. Meine Projekte kommen langsam ins Rollen und so springe ich Täglich zwischen Verwaltung, Administration, Lehre und Planung künftiger Vorhaben hin und her.
Montagabend fand dann gleich das zweite Meeting statt in dem das Komitee feste Regeln aufstellen sollte. Leider war ich der einzige der wirklich Vorbereitet war. Auf der anderen Seite musste ich aber auch erst mal genauestens erklären wie das künftige Netzwerk aufgebaut sein wird und welche Vorkehrungen getroffen werden müssen um es stabil zu halten.
Das Hauptproblem im Zusammenhang mit PCs hier in Malawi sind definitiv Vieren die durch USB-Sticks übertragen werden. Mangelndes Internet führt zu nicht vorhandenem Vieren Schutz, mangelnde Kenntnisse zu unvorsichtigem Umgang mit Daten (aus dem Internet) und mangelnde Drucker zum ununterbrochenen Einsatz von USB Sticks. Man stelle sich das ganz einfach vor: Es gibt einen PC mit Drucker und alle rennen mit ihren Sticks von überall (TTC PCs, Laptops, Privatrechner...) zu diesem Computer zum Drucken. Infiziert der Erste des Tages den Rechner mit seinem Stick, sind am Ende des Tages alle Sticks infiziert und am nächsten Tag auch alle Rechner. Also müssen Sticks am TTC eben ganz abgeschafft werden und Netzwerkdrucker, Netzlaufwerke und sicheres Internet den Datenaustausch durch USB-Sticks ablösen. Auch die (sehr moderate) Beschränkung von privater Nutzung des Internets war Thema. Bisher waren die PCs Hauptsächlich zum downloaden und streamen von Musik, Videos, Software, Fussballstreams am Werke. Bei der hiesigen Bandbreite (Geschwindigkeit des Internets) ist natürlich im Handumdrehen jegliche Kapazität der Leitung durch derartige Inhalte belegt.
Freiheit für mehr Sicherheit und Stabilität aufzugeben ist eben immer ein leidiges Thema und so musste ich das Vorhaben lange mit Hilfe unzähliger Metaphern erklären, bis jeder die Notwendigkeit verstanden hatte. Letztendlich sprechen aber auch nackte Zahlen in Form von zwei Funktionierenden aus 30 Rechnern eine deutliche Sprache.
(Insgesamt sollte das TTC so um die 50 Rechner haben). Heute am Dienstag Nachmittag habe ich dann den ersten vorgeschrittenen-Unterricht für Teile des Komitees und meinen Studenten gegeben. Thema Hardware. Computerinnenleben, Funktionen, Reparaturen...
Am Mittwoch folgt nun gleich das nächste ICT-Meeting, in dem es dann auch zu Regelvorschlägen aus dem Komitee kommen soll.
Danach werden wir morgen bei Till und Judith die Eröffnung der eingenetzten Terrasse feiern und am Wochenende dann nach Lilongwe fahren. Es ist erstaunlich wie schnell die Zeit hier vergeht, obwohl die Uhren doch langsamer gehen sollen. Schon sind die erste 2,5 Monate rum, in Deutschland fällt der erste Schnell (bei hiesigen 34°C) und Weihnachten rückt näher.

05.11.12

TTC & Besuch!


Eine weitere Woche in Kasungu ist rum! Kurz nachdem ich im letzten Blogeitrag von der unerträglichen Hitze geschrieben habe ist das Wetter hier umgeschlagen. In wenigen Stunden kam starker Wind auf und es bozog sich. Dann hatten wir von Mittwoch bis Samstag schönstes bewölktes „Herbstwetter“ mit Regen und Höchsttemperaturen von 20 Grad! Herrlich!
An meinem Arbeitsplatz tut sich momentan im Grunde genommen nicht viel. Ich bin jeden Tag vor Ort und verwalte das Netzwerk, baue es immer weiter aus und versuche meine anderen Projekte so gut es geht voran zu treiben. Nachdem am Dientag mein Student wieder zu seinem Wöchenlichen Lesson Abends da war, hatte ich am Mittwchabend meinen ersten Basic-Lesson für die Lehrer der Demonstration-School. Es hatten sich 15 Leute angemeldet und auch mehrfach nachgefragt wann es denn endlich log gehe... leider erschienen mit 20 Minüteiger Verspätung nur 5. Immerhin hatten wir aber Strom und eine so kleine Gruppe lässt sich auch sehr gut betreuen. Dies war auch notwendig, da es komplizierter als gedacht ist erwachsenen Schülern den Umgang mit der Maus zu erklären, wenn es für einen selbst so selbstverständlich wie laufen ist.
Am Donnerstag morgen kam unsere Chefin aus Lilongwe um sich unsere Arbeits anzusehen. Feedbackgespräche, ein Treffen mit meinem Projektpartner (den ich alle paar Wochen mal sehe) und der mich – was soll es auch machen – in den höchsten Tönen lobst :D, und ein Treffen mit dem Direktor. Alles in Butter... Mittags habe ich mich dann in meinem Büro mit dem Entertainment-Komitee getroffen und alles organisatorische für den Filmabend durchgesprochen. Wir begutachteten mein Plakat (welches ich dank des Druckers der Norweger in Farbe drucken konnte) und besprachen die Einnahmen des Abends für einen Studenten TV-Raum mit PayTV zu benutzen. (Dann können auch die Studenten Abends Fußball sehen). Wir veranschlagten 100MWK pro Person, was etwa dem Wert einer kleinen Fasche Cola oder einem halben Brot entspricht. Abends habe ich denn den zweiten Lesson für die Demo-Lehrer angeboten für den 12 Leute eingetragen waren und es kam nach 10 Minuten genau einer.
Vielleicht sind es nächste Woche ja mal mehr...
Am Freitag morgen kam Manuel dann aus Chipunga (bei Mzuzu) zu uns, um uns für das Wochenende zu besuchen. Nachmittags trafen wir uns dann mit den beiden Dozenten und Chefs des Entertainment-Komitees sowie 6 weiteren Studenten die zum Komitee gehören, um die Versammlungshalle vorzubereiten. Nachdem wir den Schlüssel organisiert hatten konnten Beamer, Verstärker, Lautsprecher, Verdunkelung, Eintrittsbereich und Stühle vorberietet werden.
Nach dem Abendessen ging es dann los. Um 19 Uhr war Einlass. Leider entwickelte sich vor der Halle ein großer Protest der Studenten die nicht bereit waren den Eintritt zu bezahlen. Endlose Diskussionen folgten. Sprechchöre vor der Tür. Die ersten Studenten versuchten durch verrammelte Türen reinzukommen oder Fenster zu öffnen. Um 20 Uhr waren dann circa 30 Zahlende Studenten im Saal und wir begonnen mit dem Film (Casino Royal). Draußen tobten die Studenten weiter...
Später kam es dann noch zu Handgreiflichkeiten, Beleidigungen und zu guter Letzt wurde von einem wütendem Betrunkenen der Zaun vor unserem Haus eingetreten. Wie sich später herausstellte der erwachsene Sohn unseres Nachbarn. Kein besonders tolles Erlebnis kann ich sagen. Auf der anderen Seite aber im Nachhinein halb so schlimm. Zumindest war niemand wirklich in Gefahr...
Montags wurde das ganze dann von mir an alle Offiziellen getragen, sodass man sich der Sache nun von offizieller Seite annehmen kann.

Am Samstag kamen dann relativ spontan Lusie und Rieke aus Lilongwe um uns auch zu besuchen, ich habe eine Hängematte gebaut und wir haben Abends ohne Strom wunderbares Essen gezaubert und gegrillt.







Am Sonntag gab es nach dem Ausschlafen ein großes Frühstück und wir haben den Vormittag zusammen auf der Terrasse verbracht. – Die Hängematte ist eine geniale Erfindung! –
Mittags kamen dann noch Till und Judith vorbei und ich habe mit Till unser Gartentor gebaut. Nun ist unser Zaunprojekt Endgültig abgeschlossen. (Der eingetretene Teil steht auch schon wieder, nachdem der Nachbars-Worker in aller frühe einige Stunden Reperaturarbeiten geleistet hatte.)
Am Montag waren wir wie gesagt viel mit der Freitagsgeschichte beschäftigt und Renata kam nochmal kurz auf dem Weg nach Mzuzu vorbei um einen Coputer abzuholen, den ich für ein Projekt im Norden fertig gemacht habe.
Mal sehen was die Woche so hübsches bringt und wie sich der Unterricht so entwickelt... Vielleicht findest das seit Monaten versprochene Computer-Komiteetreffen am Freitag endlich statt :D



Im Anschluss noch eine Übersichtskarte mit allen Orten an denen ich schon war :)


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