Frohes neues Jahr euch allen :)
Ich bin seit gestern wieder zurück in Kasungu und wieder in
meinem Projekt.
Die letzten Wochen ist viel passiert und ich habe
unglaublich viel erlebt. Nach 4 Wochen mit dem Rucksack auf dem Rücken bin ich
froh nun wieder in meinem Bett schlafen zu können und mein eigenes Zimmer zu
haben. Obwohl ich nun nicht nur ein eigenes Zimmer, sondern gleich ein ganzes
Haus für mich alleine habe. Meine Mitbewohnerin Medina wechselt ihr Projekt und
so werde ich wohl ab sofort alleine in Kasungu wohnen. So ganz hat mich die
Idee des alleine Wohnens noch nicht überzeugt, aber ich werde mich schon daran
gewöhnen. :)
Aber von vorne...
Nachdem wir aus Mua von unserem Kulturseminar zurück waren
fand am Samstag erst mal die sehr gelungene Poolparty im Haus des Botschafters
statt. Es waren viele junge Leute da, auch viele unserer Freiwilligen, ein DJ
legte für uns am Pool auf......gelungene Party. Sonntags ging es dann mit dem Bus nach
Kasungu wo ich Medina und ihre Eltern getroffen habe und wir gemeinsam für
Weihnachten am Montag (24.12) via Nkotakota nach Kande Beach gefahren sind.
Am
24. gab es dann nachmittags Bescherung auf der Terrasse unseres Lodgezimmers in
Kande, danach fuhren wir nach Chinteche zum Essen. Vor traumhafter Strandkulisse
gab es ein fantastisches Viergänge Menü, während im Hintergrund ein Chor
trällerte. Abends kamen dann noch Hassan und Nelson nach Kande.
Am 25. ließ ich
es mir dann am Strand gut gehen und entspannte ein wenig. Früh am 26. fuhr ich
dann erst per Anhalter, dann im Bus Richtung Süden nach Salima und von dort in
das kleine Dorf Chezi wo ich Hanka (eine Weltwärtsfreiwillige von einer anderen
Organisation) besuchte. Am nächsten morgen sind wir von dort nach Lilongwe
gefahren und auf Lena, ihre Schwester Sophi und Hendrik getroffen. Zu fünft
sind wir daraufhin mit dem Minibus weiter nach Cape Maclear an den See ganz im
Süden gefahren. Nach einem ziemlich unschönen Betrug am Busbahnhof und einem
Platten auf den letzten Metern sind wir nach 5 Stunden etwas zerknittert in
Cape Maclear angekommen wo wir auf Manuel, Rieke und Lusie trafen und unsere
Zimmer für die nächsten 7 Tage bezogen.
Die ersten Tage in Cape waren unglaublich entspannend und ruhig.
Die Lodge unmittelbar am Strand gelegen war genau das Richtige für uns. Nicht
so ganz perfekt (mit nur einem Klo für alle Gäste) aber super nett geführt. Am
Folgetag machten wir eine halbtägige Bootstour auf eine Insel nicht weit von
Cape. Wir waren wundervoll Schnorcheln, es gab Mittagessen auf der Insel frisch
vom Grill und wir konnten Seeadler beobachten.
In den Folgetagen bis Silvester wurde es immer voller in
Cape und es reisten auch immer mehr Freiwillige an, bis wir an Silvester ca 20
Leute waren. Am 30. raffte mich dann leider die Malaria dahin und ich
verbrachte Neujahr mit den schönsten Symptomen zwischen Bett und Liegestuhl.
Glücklicherweise hatte ich sofort meine Medikamente genommen und so
ging es mir
nach 3,5 Tagen wieder ganz gut, sodass ich am 02.01 mit Manuel, Rieke und Ruben
weiter Richtung Süden reisen konnte.
Nach den ersten Kilometern machten wir erst mal einen
frühstücks-Zwischenstopp in Mangochi. Dort haben die beiden Freiwilligen ein
Haus direkt am Strand und wir genossen ein paar Minuten Ruhe bevor die Reise
weiter ging. Nachmittags erreichten wir dann das winzige Einzimmerhäuschen von
Chris bei Zomba, luden unsere Rucksäcke ab und fuhren nach Zomba rein. Die 30km
in die Stadt erwischen wir wieder eine geniale Mitfahrgelegenheit in einem
nagelneuen klimatisieren Toyota. Nach den vielen Kilometern im Minibus
wahrhaftig paradiesisch! In Zomba erkundeten wir den Markt und kauften für das
Abendessen ein. Zomba liegt am Fuße des Zombaplateaus und war bis zur Unabhängigkeit
die Hauptstadt Malawis. Ein wirklich schön angelegter Ort mit einem
zauberhaften ruhigem und sauberen Markt.
genossen
eine traumhafte Aussicht. Wieder unten Angelangt machten wir uns mit dem
Minibus auf den Weg nach Blantyre (die Wirtschaftsmetropole Malawis – und von
den Dimensionen her eher eine Hauptstadt als Lilongwe). Dort übernachteten wir
bei den Freiwilligen im Stadtteil Limbe, aßen abends beim Äthiopier und
genossen das (Groß)stadtflair.
Am Folgetag (Freitag 04.01) fuhren wir dann alle ganz in den
Süden Malawis an den Fuß des Mount-Mulanje nach Mulanje. Die Freiwilligen dort
hatten uns alle in ihr RIESIGES Haus mit bombastischem Garten zu einer Party
eingeladen. Nachmittags fuhren wir dann zu siebt noch zum Berg und wanderten
eine Stunde zu einem Wasserfall. Abends bekam ich von der Party dann nur noch
das Essen mit, nach den ersten zwei Drinks war ich dann völlig am Ende und
musste erst mal schlafen.
Samstag fuhren wir dann wieder nach Blantyre wo wir
nachmittags noch ins Kino gingen. Malawis einziges Kino(!) – der Film war zwar
unnötig, aber das Kinoflair unbezahlbar gut (wie zuhause – und wie bequem diese
Sessel sind – ich glaube ich habe noch nie so bequem gesessen hier :D )!
Nachmittags ging es dann im Bus zurück nach Lilongwe und am
Sonntag fuhr ich dann gleich weiter nach Kasungu.
Hier bin ich nun wieder zurück nach 4 Wochen und der Alltag
holt mich schon in den ersten Stunden zurück :)
Wäsche waschen, putzen, Garten... Auf der Arbeit ist der Router einer Überspannung zum Opfer gefallen, alle wollen aber sofort wieder Internet, das Intranet mag auch nicht so nach ca 30 Stromausfällen in meiner Abwesenheit, einige Rechner sind wieder gestorben... und so stürze ich mich wieder Kopfüber in die Arbeit. Kasungu hat außerdem in meiner Abwesenheit seine Farbe gewechselt. Von Rot zu Grün. Seit dem es Regnet ist ALLES grün geworden. Wirklich unglaublich. Ich schau mal, dass ich ein vorher/nachher Foto hinbekomme :)
Wäsche waschen, putzen, Garten... Auf der Arbeit ist der Router einer Überspannung zum Opfer gefallen, alle wollen aber sofort wieder Internet, das Intranet mag auch nicht so nach ca 30 Stromausfällen in meiner Abwesenheit, einige Rechner sind wieder gestorben... und so stürze ich mich wieder Kopfüber in die Arbeit. Kasungu hat außerdem in meiner Abwesenheit seine Farbe gewechselt. Von Rot zu Grün. Seit dem es Regnet ist ALLES grün geworden. Wirklich unglaublich. Ich schau mal, dass ich ein vorher/nachher Foto hinbekomme :)
In zwei Wochen ich schon unser Zwischenseminar mit allen
Freiwilligen in Salima... man man man... wie die Zeit vergeht.




was für einmalige Reiseerlebnisse. Und danke, dass du uns so ausführlich teilhaben läßt. :-)
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